2017. szeptember 23., szombat
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tarnzeltDas Tarnzelt ist eine phantastische Sache. Man kann sich da beim Hocken an erstaunenswerten Erlebnissen bereichern, es wird aber nur demjenigen zuteil, der nicht faul ist, lange Stunden mit Geduld zu warten, auf der Lauer zu sein, und auf jede Regung mit voller Aufmerksamkeit zu reagieren. Ich hatte während der im Zelt verbrachten Zeit noch nie Langeweile, obwohl es nicht selten vorkommt, dass das Filmen, Fotografieren einen ganzen Tag sogar auch mit Nächtigung da dauert, und es nicht immer gelingt, die erzielte Aufnahme zu machen. Es ist anstrengend, herumzusitzen und fortwährend zu konzentrieren, aber wenn draußen was passiert, dann stört nicht mehr der eingeschlafene Fuß, Hals usw.…, es soll doch die Möglichkeit vorhanden sein, zum erträumten Bild zu exponieren. Mir ist es schon passiert, dass der erwählte Vogel direkt auf dem Zelt landete, aber ein Kollege von uns erzählte, ein menschenfreundlicher, aber keine Aufnahme wünschender Seeadler erholte sich an einem frösteligen Wintertag einen halben Meter weit über seinem Kopf auf dem Zelt. In unserer leistungsorientierten und an Zeit mangelnder Welt können wir uns darüber ärgern, aber wir sollten nie den Respekt der Natur vergessen, dass es sich die Möglichkeit ergab, näher zu einem Wunder zu kommen, die Aufnahme wird dann ein anderes Mal gelingen.

Bei der Entwicklung der Tarnzelte benutzte ich die Erfahrungen von 25 Jahren als Naturfilmemacher und Naturfotograf.

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Ein professionelles Zelt soll den in den nachstehenden Punkten zusammengefassten Forderungen entsprechen.

1. Einfach zu handhaben, schnell aufzustellen.

2. Stabile Zeltgerippekonstruktion.

3. Befestigungsmöglichkeit.

(schraubenförmige, in den Boden eindrehbare Befestigungspfähle, die Spannschnüre sind nach der Befestigung verstellbar.)

4. Geländebuntes, imprägniertes Leinen.

(Das Material von Plastikbasis lüftet nicht. Das bedeutet im Sommer, dass wir in einem Folienzelt sitzen und reifen wie die Tomate, aber ein anderer Nachteil ist es auch, dass es Säuselgeräusche produziert, wenn wir das berühren, beziehungsweise der Sonnenschein leuchtet hinter unserem Rücken durch, unsere Bewegungen werden also von Außen sichtbar.)

5. Mehrere Kamerapositionen.

(Die Zelte verfügen über drei Hauptkamerapositionen, es gibt aber eine Möglichkeit für untere, bodennahe Kamerapositionen auch. Die Hauptkameraöffnung wurde bei der Igluform so gestaltet, dass sich die Möglichkeit bietet, z.B. einen fliegenden Vogel in der womöglich längsten Breite zu verfolgen, indem die Optik nicht gegen die Zeltgerippekonstruktion stößt.)

6. Ausgucköffnungen, die von innen einzelweise total zu schließen sind.Netz

(Die von Mückennetzen bedeckten Ausgucköffnungen dienen nicht zur Fernhaltung der Mücken, sie dienen zur Brechung des einfallenden Lichtes. Sehr wichtig! Wir sollten immer nur so viele Ausgucköffnungen öffnen, was unbedingt wichtig ist. Jedes ins Zelt eingelangte Licht mindert vor allem bei den Vögeln mit scharfer Sicht unsere Chancen.)

Weiteres

Das Zelt von Igluform verfügt beim stärkeren Wind über bessere Gegebenheiten, als das von Würfelform, der Wind kann das Vorgenannte weniger ergreifen. Noch einige, in der Praxis erwachsene Ratschläge: es lohnt sich, das geländebunte Muster der Zelte womöglich bei Schonung der umliegenden Vegetation mit trockenen Ästen, Schilf, Gras noch weiter zu tarnen. Die können an den Spannschnüren befestigt werden, aber gründlich, damit das den Ausblick nicht stört, und von dem sich hebenden Wind nicht vor die Optik gestürzt wird. Die Schonung der lebendigen Vegetation ist auch daher vorgeschlagen, weil die in kurzer Zeit zu verwelken beginnt, und nach Erfahrungen kann ein solcher Haufen auch eine abschreckende Wirkung haben.

Wenn das Zelt für eine längere Zeit (wegen Eingewöhnung) aufgestellt wird, sollten wir in die Hauptöffnung für die Kamera eine PET-Flasche stecken, und tüchtig mit der Einzugsschnur befestigen. Das wird vom Wind bewegt, das flimmert ein bisschen, also man versucht dadurch die Optik zu ersetzen, vor allem die Vögel daran zu gewöhnen.

Die Frontlinse kann bei Objektiven mit großer Leuchtstärke viele Sorgen machen, von den Vögeln wird die schnell „aufgestochen“, sie betrachten die als ein großes Auge, und das ist verdächtig für sie. Für dieses Problem wurde noch keine Lösung gefunden, aber es lohnt sich, das möglichst längste Kompendium zu benutzen, das reduziert etwas das Glänzen.

Es ist empfehlenswert, im Zelt das Kamerastativ zu benutzen, aber wenn mehrere Kameras zur Verfügung stehen, können wir sehr vorsichtig einige plus Aufnahmen auch machen, vor allem aus der unteren Kameraposition.

Als Sitzgelegenheit kann unter unterschiedlichen aufklappbaren Stühlen gewählt werden. Ich benutze einen Anglerstuhl mit Rückenlehne, aber es gibt Rucksäcke, die sich auch als Stuhl eignen.

Bevor der Hauptdarsteller vor dem Zelt ankommt, sollen wir alles „scharf einstellen“, alle Armaturen, Zubehöre, Ersatzbatterie usw.…sollen durch einen Griff erreichbar sein, nicht damit man auspacken, Geräusch machen, herumsuchen soll.

Wenn er angekommen ist, kann man auch durch die Ausgucköffnung sehen, er ist in den ersten Minuten sehr vorsichtig, es muss eine kurze Zeit vergehen, bis er beruhigt ist. Es lohnt sich, diese paar Minuten geduldig abzuwarten, nicht zu haspeln, sogar von der Ausgucköffnung auch etwas abzurücken, und Luft auch sehr vorsichtig zu holen. Wenn das Objektiv in eine andere Richtung eingestellt ist, weil wir ihn dort erwarteten, versuchen wir die Kamera nach der kurzen Geduldzeit von Millimeter auf Millimeter umzudrehen. Nur keine Hetze!

Geschriebene und ungeschriebene Gesetze. Über die Vorschriften, Ethik der Naturfotografie sind in den Fachbüchern, Zeitungen und im Internet auch Informationen zu finden. Wer diese wunderbare Tätigkeit ausüben möchte, soll unbedingt nachschlagen, um weder mit den Berufsnaturschutzwächtern, noch mit den Kollegen Konflikte zu haben.

Wir nehmen alle Beiträge und Erlebnisse im Zusammenhang mit der Arbeit mit dem Tarnzelt gerne entgegen, und wenn die beruflich auch für andere interessant wären, veröffentlichen wir die gerne in diesem Teil.

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© Tommy Szommer

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